Miiko Albornoz im vorläufigen Kader Chiles für die Copa América Centenario 2016

Embed from Getty Images

96-Linksverteidiger Miiko Albornoz wurde vom chilenischen Nationaltrainer Juan Antonio Pizzi in den vorläufigen Kader für die im Juni anstehende Copa América Centenario berufen. Damit gehört Albornoz einem Aufgebot von 40 Spielern an, von welchen dann final 23 Akteure an der hundertjährigen Ausgabe der Südamerikameisterschaft in den USA teilnehmen werden.

Weiterlesen

Na geht doch! – Der doppelte Schulz bringt die Hoffnung zurück

Embed from Getty Images

Die Roten können doch noch gewinnen! Nach zuletzt acht Niederlagen in Serie gelang am Samstag beim VFB Stuttgart endlich der erste Sieg im Jahr 2016, welcher zugleich auch der erste Erfolg für das Trainerteam um Thomas Schaaf bedeutet. Mit verändertem Spielsystem und umgestellter Mannschaft gelang Hannover 96 ein Aufbäumen, welcher dank zweier verheisungsvoller Debüts und einem treffsicheren Kapitän wieder Anlass zur Hoffnung im Abstiegskampf birgt.

Weiterlesen

Mit neuer Viererkette zurück in die Erfolgsspur? – Risiko oder Chance?

Bei der Partie am kommenden Samstag gegen den FSV Mainz 05 kommt es nicht nur zum Debüt des Neuzugangs Alexander Milosevic in der Innenverteidigung neben Christian Schulz, sondern zeitgleich auch zum Debüt einer komplett neuen Viererabwehrkette. Denn auch die Linksverteidigerposition wird mit Edgar Prib für Miiko Albornoz komplett neubesetzt. Hiroki Sakai verbleibt dagegen auf der Rechtsverteidigerposition, da Oliver Sorg weiterhin verletzungsbedingt fehlt.

Embed from Getty Images

Mehr Stabilität und Souveränität durch Umbau des Defensivverbunds?

Die Umgestaltung der Defensive ist aufgrund des Wechsels von Marcelo zu Besiktas Istanbul unvermeidbar geworden. Die vakante Innenverteidigerposition muss und wird durch Alexander Milosevic neubesetzt. Die große Anzahl an Gegentoren und Patzer in den bisherigen Spielen macht eine Veränderung im Defensivverbund notwendig und birgt gleichzeitig die Chance zur erfolgreichen Veränderung.

Andererseits steckt in dieser Neugestaltung auch ein großes Risiko, da die neue Viererabwehrkette bisher noch nicht zusammengespielt hat. Die Abstimmung und Automatismen fehlen, sodass dadurch noch mehr Potenzial für Fehler und Patzer gegeben ist. Ob drei Tage Training ausreichen, um die grundlegenden Abstimmungen untereinander zu schaffen, kann wohl eher bezweifelt werden.

Dennoch ist es ratsam dieses Risiko jetzt einzugehen, da eine Verschlechterung der Abwehrreihe aktuell ja kaum mehr möglich erscheint. Im Gegenteil, kann der schwedische Nationalspieler Milosevic für mehr Stabilität und Souveränität in der Innenverteidigung sorgen. Marcelo litt seinerseits die komplette Saison über an seiner Formschwäche und verursachte durch individuelle Patzer 14 der 34 Gegentore.

Der neue Mann von Besiktas Istanbul ist dagegen eher dafür bekannt kompromisslos, teils aber auch rustikal zu Werke zu gehen. Entweder klärt er jegliche Gefahr schnell und sicher oder er fliegt bei zu spätem Tackling vom Platz. Zusätzlich fehlt ihm leider die nötige Spielpraxis, wodurch auch er ein Risikofaktor für die kommenden Partien darstellt.

Embed from Getty Images

Edgar Prib besitzt zwar die notwendige Technik, um im Mittelfeld gute Akzente im Spiel nach vorne zu setzen. Allerdings ist gerade dies der Nummer sieben in dieser Saison nicht gelungen. Notgedrungen kann er auch auf die Linksverteidigerposition ausweichen, was Trainer Thomas Schaaf angesichts der unbefriedigenden Leistungen von Miiko Albornoz und Oliver Sorg jetzt ausprobiert.

Embed from Getty Images

Prib kann auf dieser Position ebenfalls seine gute Technik einsetzen und offensive Spielzüge über die linke Außenbahn einleiten. Schwerpunktmäßig dürfte sein Arbeitsziel doch eher lauten, Flanken und Angriffe über seine linke Seite zu verhindern. Eine Aufgabe, welche zwar auch nicht einfach für den ehemaligen Fürther werden dürfte, aber nicht unlösbar erscheint. Er spielte nur äußerst selten auf dieser Position, wenn dann aber doch ganz souverän und hat somit auch seine Chance verdient.

Risiko oder Chance? – Chance!

Auch wenn mit der Neu- bzw. Umbesetzung der Viererkete einiges an Risiko im Hinblick auf der defensiven Stabilität in Kauf genommen wird, so lohnt sich die riskante Veränderung! Aktuell kann es mit der umbesetzten Defensivreihe auch nicht mehr schlechter laufen als zuletzt in Leverkusen. Neuzugang Alexander Milosevic ist hoch motiviert und will mit guten Leistungen seine Empfehlung für den EM-Kader der schwedischen Nationalmannschaft abgeben. Trotz geringer Spielpraxis dürfte er kaum mehr individuelle Fehler als Marcelo verursachen.

Edgar Prib fand in den vorherigen Partien offensiv kaum statt. Hannover 96 braucht jetzt in erster Linie einen souveränen Linksverteidiger, welcher Angriffe über die linke Seite egalisiert. Dies kann Prib sicherlich leisten.

Darüber hinaus besteht das Potential endlich eine feste und sichere Viererkette für die verbleibenden, wichtigen Partien zu stellen. Man sollte dieser Formation somit eine Chance geben und damit gleich am Samstag beginnen. Denn mehr verlieren geht nicht mehr! Nein, 96 kann mit mehr Risiko eigentlich nur noch gewinnen!

Campeón de América – Miiko Albornoz gewinnt mit Chile die Copa América 2015!

Mit Ron-Robert Zieler hat Hannover 96 ja bereits einen Weltmeister in seinen Reihen. Und nun kommt ein weiterer internationaler Titel hinzu. 96-Linksverteidiger Miiko Albornoz schaffte mit der chilenischen Nationalmannschaft die Sensation und sicherte sich im Heimatland zum ersten Mal die Südamerikameisterschaft gegen die argentinische Elf um Lionel Messi.

Albornoz sieht die zweikampfintensive und temporeiche Partie nur von der Bank

Dabei kam Albornoz jedoch nicht zum Einsatz und musste folglich 120 Minuten von der Bank zu sehen, wie sich seine Kollegen von Beginn an eine zweikampfintensive und temporeiche Partie gegen den Vizeweltmeister lieferten. Chancen gab es hüben wie drüben nur wenige zu bestaunen. In den ersten 45 Minuten kam Lavezzi für Argentinien kurz vorm Pausentee zu einer guten Chance und vergab kläglich vor Chiles Torhüter Claudio Bravo. Im zweiten Durchgang verzog Alexis Sánchez in der 82. Minute Volley eine hervorragende Tormöglichkeit, ehe Gonzalo Higuaín sprichwörtlich in der letzten Sekunde der Nachspielzeit eine dicke Möglichkeit zum alles entscheidenden Treffer verpasste.

In der Verlängerung kam es zum gewohnten Bild, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Lediglich in der 105. Minute konnte Javier Mascherano nach einer Ecke für die Albiceleste, dem schnellen Ansturm von Alexis Sánchez nicht standhalten, sodass sich dieser flink den Ball vom Routinier abluchste und auf das Tor der Gauchos stürmte. Doch Sánchez behielt nicht die Nerven und ballerte den Ball in den Nachthimmel von Santiago de Chile.

Deutlich besser machte er es dann im daran anschließend folgenden Elfmeterschießen. Sanchez verwandelte cool und lässig mit einem Heber in die Mitte des Tores zum entscheidenden 4:1 Siegtreffer. Zuvor vergaben für Argentinien Gonzalo Higuaín, welcher den Ball über den Querbalken setzte und Éver Banega, welcher an Schlussmann Claudio Bravo scheiterte. Unter 50.000 Fans und einem imposanten Feuerwerk feierte der Gastgeber seinen historisch einmaligen Triumph.

Feuerwerk Santiago de Chile

Glückwunsch Chile zum ersten Copa América Titel! Und Glückwunsch natürlich an unsere Nummer drei, Miiko Albornoz, welcher sich nun Südamerikameister nennen darf :).

Chile Champion

Dieser Titel wird ihm auch bei den Roten in der bevorstehenden Saison ordentlich Auftrieb geben. Auch wenn er im Finale nur zu sehen durfte, so absolvierte Albornoz immerhin zwei der möglichen sechs Partien und konnte letztlich nicht nur einen Beitrag zum Titelgewinn leisten, sondern vor allem viele neue Erfahrungen sammeln, welche ihm sicherlich bei seiner weiteren Karriere bei Hannover 96 nützlich sein werden.

Andreasen, Prib und Ya Konan – Das Heilsbringertrio für den sportlichen Erfolg?

Didi is back! Gestern trainierte der Rückkehrer zum ersten Mal mit der Mannschaft mit. Damit werden Hoffnungen laut, dass er schon am Samstag beim enorm wichtigen Kellerduell gegen den VFB Stuttgart zur Verfügung stehen kann. Aber ein Einsatz von Beginn an ist wohl noch auszuschließen, da er den Trainingsrückstand noch nicht aufgeholt und die nötige Fitness noch nicht erreicht haben wird.

Ya Konan hatte bei seinem letzten Arbeitgeber Al-Ittihad, sein letztes Spiel Mitte Oktober absolviert. Insgesamt schaffte er es bei seinem kurzen Intermezzo in Saudi Arabien auf nur fünf Einsätze und zwei Tore. Die letzten Spiele bestritt er gar nicht mal mehr beim saudischen Topclub. Dadurch dürfte ein enormer konditioneller Rückstand aufgekommen sein und natürlich hat die saudische Professional League nicht mal annäherend Bundesliganiveau. Didi als möglichen Heilungsbringer für die nächsten Spiele und Wochen zu sehen, ist somit vollkommen übertrieben. Möglicherweise wird es gegen die Stuttgarter zu einem 15. minütigen Kurzeinsatz reichen. Das Korkut ihn aber langfristig als mögliche Sturmalternative zu Joselu sieht, ist aber eher nicht zu erwarten. Bisher hat der Trainer auch bei schwächeren Auftritten zu Joselu gestanden und ihn immer wieder gebracht. Der Spanier dankte es dem Trainer und traff zuletzt ja auch im Spiel gegen die Kölner. Ein unfitter und noch nicht hundertprozentig in die Mannschaft integrierter Ya Konan wird an der Position Joselus im Sturmzentrum nicht mehr viel ändern können. Damit dürfte der Ivorer für den Rest der verbleibenden Saison eher zur Alternative auf der rechten Außenbahn werden. Diese Position hat er bei 96 in der Vergangenheit schon öfters ausgeführt. Aufgrund der bescheidenen Leistungen von Jimmy Briand könnte Didier Ya Konan in den nächsten Wochen zum Konkurrenten Briands auf dieser Position werden. Der Vertrag des Fanlieblings läuft jedoch Ende der Saison aus, ob Ya Konan über diese Saison noch weiter beschäftigt werden wird, ist äußerst fraglich. Dabei spielt es sicherlich auch eine Rolle, ob er bis dahin Argumente auf dem Platz für einen weiteren Verbleib bei den Roten sammeln konnte.

Auch Edgar Prib und Leon Andreasen stehen den Roten wieder zur Verfügung. Beide kammen auch bereits in Köln zu ihren ersten Einsätzen nach ihrer Verletzungspause. Prib spielte bereits gute 20 Minuten. Andreasen kam in der 90. Minute für Jimmy Briand, um gegen die Uhr in Unterzahl zu arbeiten. Insbesondere auf den erfahrenen und routineierten Andreasen wird viel Hoffnung gesetzt. Er bringt als Spieler die nötige Power, Qualität und körperliche Stärke mit, um den Roten im anstehenden Abstiegskampf mit diesen Eigenschaften erfolgreich weiterhelfen zu können. Der 31-jährige Däne wird als Startelf Kanditat für die Partie am Samstag gehandelt. Die Hoffnungen ruhen also auch auf ihn als möglichen Heilsbringer für die nächsten Partien. Ob er allerdings die nötige Form erreicht und seine Qualität immer noch ausreicht, wird sich auch erst zeigen müssen. Allerdings hat sich Andreasen bei 96 stets als Kämpfertyp erwiesen und damit darf man sich berechtigte Hoffnungen auf die Einsätze und Aktionen Andreasens machen. Für ihn geht es in den verbleibenden Partien auch persöhnlich um viel. Die Nummer zwei kämpft wie Ya Konan um einen neuen Vertrag bei Hannover 96. Starke Leistungen in den kommenden Wochen könnten somit die Tür für einen neuen Kontrakt öffnen. Man darf gespannt sein!

Prib ist der dritte im Bunde des möglichen Heilsbringertrios! Er bringt nicht so viele Lorbeeren und positive Argumente wie Didi oder Leon mit, da beide ja schon eine starke Vergagenheit bei 96 haben. Dennoch kann der 25-jährige als heimlicher Heilsbringer oder wichtiges mannschaftliches Element für die nächsten Wochen erweisen. Der Ex-Fürther ist schnell, technisch beschlagen und variabel einsetzbar. Vor allem letzteres kann sich als besonders wichtig herausstellen. Prib kann im linken Mittelfeld, defensiven Mittelfeld und in der linken Verteidigung spielen. Die linke Seite erweist sich bisher in der laufenden Saison als Schwachpunkt. Kiyotake konnte im linken Mittelfeld nur selten überzeugen, Miiko Albornoz auf der Position des linken Verteidigers eigentlich überhaupt nicht. Nach anfänglich gutem Start wurde die linke Abwehrseite kontinuierlich zum Problemfall. Weder konnte Albornoz Flanken über seine Seite verhindern, noch konnte der Chilene wichtige Zweikämpfe im Eins gegen eins für sich entscheiden. Prib könnte links hinten dieses Abwehrloch stopfen und so die zuletzt anfällige Defensive stabilisieren. Mit seiner starken Technik und Schnelligkeit ist auch er immer ein wichtiger Offensivposten. Eddie ist immer gut für Tore und wichtige Vorlagen. Hoffentlich erreicht auch er die nötige Form, um seine Stärken gezielt ausspielen zu können.

Drei Kandidaten – drei mögliche Heilsbringer für den sportlichen Turn around. Alle drei bringen wichtige qualitative Elemente in die Mannschaft ein und erweisen sich so als starke Alternativen zum bisherigen Personal. Ob diese individuelle Qualitäten jedoch erfolgsversprechend eingesetzt werden können, hängt nicht nur von den einzelnen drei Personen ab, sondern auch von den anderen Mitspielern. Fußball ist ein Mannschaftssport (3€ ins Phrasenschwein) – somit kommt es nicht auf einzelne Individualisten sondern auf das gesamte mannschaftliche Gefüge an. Die mannschaftliche Leistung muss sich im Vergleich zu den letzten Wochen deutlich steigern, erst dann wird sich die individuelle Klasse einzelner Akteure auf dem Feld erfolgsorientiert bemerkbar machen können. Dabei können die drei genannten Profis diesen sportlichen Unterschied herbeiführen. Schaun wir mal, ob und wer sich als Heilsbringer aus diesem Trio empfehlen kann.

Europa League ade – Herzlich Wilkommen im Abstiegskampf

Herzlich Willkommen im Abstiegskampf Hannover 96! Das muss man leider nach dem gestrigen, schwachen Auftritt gegen den SC Paderborn titulieren. Nach zuletzt eher guten Auftritten und viel Pech, war das gestrige Heimspiel das absolute Gegenteil davon. Zu harmlos offensiv, ideenlos im Spiel nach vorne und mit vielen katastrophalen Fehlern hat man den taktisch disziplinierten Paderbornern den ersten Saisonsieg im Jahr 2015 beschert. Und diese haben spielerisch bei weitem nicht viel zustande gebracht, aber dafür defensiv auch nicht viel zugelassen. Die Roten haben die Paderborner Defensive aber auch kaum auf die Probe gestellt.

Was nützt es wenn man ca. 63 % Ballbesitz im Spiel hat, aber mit dem Ball in den eigenen Reihen nicht viel anzufangen hat. Der Ballbesitz orientierte Fußball von Trainer Tayfun Korkut zeigt keine Wirkung, da sowohl die Kreativität im Mittelfeld als auch die Schnelligkeit im Angriff fehlt, um aus diesem Vorteil Kapital zu schlagen. Hinzu kommen dann noch viele kleine, individuelle Fehler, welche der Mannschaft endgültig den Rest geben. So lässt der Neuzugang Joao Perreira in der 71. Minute Florian Hartherz unebedrängt über die rechte Seite Flanken und Miiko Albornoz nimmt den Zweikampf gegen den erst eingewechselten Srdjan Lakic nicht an. Nicht nur der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt unnötig und eigentlich aus dem nichts heraus, viel ärgerlicher ist eher der Fehler von Ron-Robert Zieler beim 1:2 durch Alban Meha. Der Freistoß aus 25 Metern kommt genau auf Zieler und war eigentlich nicht so platziert getreten, welcher den Ball wegfausten oder mit einer Hand übergreifen könnte. Durch den Patzer Zielers geriet das Team 10 Minuten vor Schluss auf die Verliererstraße. Ohne Zieler diesen Torwartfehler groß ankreiden zu wollen, aber leider muss man anmerken, dass er zuletzt bei Freistößen oftmals nicht gut aussah. Mit viel Hektik und ohne Plan ließ sich in den verbleibenden zehn Minuten nicht mehr viel erreichen.

Paderborn gelingt ein kleiner Befreiungsschlag und zieht damit 96 in den Abstiegskampf. Vier Punkte Abstand sind es noch auf Platz 16. In den nächsten zwei Partien gegen Köln und Stuttgart ist die Mannschaft unter Zugzwang unbedingt zu punkten, da sonst ungemütliche Wochen für die Verantwortlichen bevor stehen. Die ersten Stimmen gegen den Trainer werden schon im Stadion und Fanforen laut. So ist leider das Geschäft des Fußballs, wenn Erfolge ausblieben, ist der Trainer sofort in der Schusslinie.

Die aktuelle Situation erinnert sehr an die Saison 2008/2009. Auch damals hatte der damalige Sportdirektor Christian Hochstätter mit großen Investitionen wie heute Dirk Dufner die Mannschaft mit Namen wie Jan Schlaudraff, Mario Eggimann und Mikkael Forsell verstärkt. Heraus kam in diesem Jahr nur ein enttäuschender elfter Platz und zeitweise geriet das Team von Trainer Dieter Hecking gar in Abstiegsnöte. Auch in diesem Jahr wird gemessen an den Investitionen der sportliche Erfolg deutlich unter den Erwartungen bleiben.

Hoffentlich nicht so deutlich, dass am Ende gar der Abstieg droht. Denn wer es bisher noch nicht verstanden hat, Hannover 96 befindet sich jetzt im Abstiegskampf! Und hoffentlich wissen dies nicht nur die Fans und die Verantwortlichen, sondern vor allem die Spieler, welche jetzt den besagten Kampf im Wort Abstiegskampf annehmen müssen.