Noch nicht richtig angekommen und schon wieder weg? – Verlässt Mevlüt Erdinc die Roten im Winter?

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Alle Anzeichen stehen auf vorzeitigen Abschied! Es verdichtet sich, dass der türkische Nationalspieler Mevlüt Erdinc die Roten schon wieder im Winter verlassen wird. Erdinc wechselte vor nicht einmal fünf Monaten vom französischen Traditionsclub AS Saint-Étienne an die Leine. Der 28-jährige Stürmer galt mit der Ablöse von etwa 3,3 Millionen € als Stareinkauf in diesem Sommer und sollte die vakante Position in der Offensive vom zuvor nach England abgewanderten Joselu übernehmen.


Wenig Einsätze und keine Tore – Erdinc bleibt unter den gesteckten Erwartungen

Doch die neue Nummer 39 im Dress von Hannover 96 konnte die in Ihn gesetzten Erwartungen bisher überhaupt nicht erfüllen. Elf Spiele wettbewerbsübgreifend und kein Tor sind eine absolut enttäuschende Bilanz. Unglücklich verlief für ihn schon der Einstand bei 96. Im ersten Bundesligamatch in Darmstadt vorbereitete er zwar den ersten Treffer von Charlison Benchop durchaus gekonnt, scheiterte aber nur zehn Minuten später ziemlich kläglich bei der Ausführung eines Foulelfmeters gegen Darmstadts Keeper Christian Mathenia.

Seitdem läuft bei Erdinc nicht mehr viel zusammen. Es scheint, als ob ihn dieser verpatzte Elfmeter komplett aus dem Rhythmus gebracht hat. Vergleiche zu Joselu werden laut, welcher in der Rückrunde bei der Auswärtspartie in Hamburg ebenfalls vom Punkt vergab und danach in den restlichen Spielen nie mehr richtig in Tritt kam. Das Ende bei 96 ist auch bei ihm bekannt, so drängte die ehemalige Nummer 11 den Verein im Sommer in Richtung Stoke City zu verlassen.

Hinzu kommt, dass eine Wadenverletzung Erdinc vor seinem vierten Einsatz im Dress der Roten in Mainz stoppte. Dadurch verlor er seinen Stammplatz. Seitdem ist er nicht mehr über den Zustand des Kurzarbeiters hinweg gekommen. Sieben Mal wechselte Michael Frontzeck den türkischen Nationalspieler für die verbleibenden Schlußminuten ein. Nachhaltige Empfehlungen für weitere Einsätze oder einen Stammplatz konnte der 28-jährige dabei nicht liefern. Zuletzt stoppten ihn zudem muskuläre Probleme vor einem Kaderplatz für die Partien gegen Gladbach und Ingolstadt. Für das Spiel auf Schalke wurde er gar nicht mehr in den Kader berufen. Ist dies bereits ein Anzeichen für eine vorzeitige Trennung im Winter?

Angesichts der enttäuschenden Bilanz des Stürmers und dem eher unglücklichen Verlauf bei den Roten äußerte sich nun auch 96-Geschäftsführer Martin Bader , welcher Erdinc in der BILD Druck machte:

„Er möchte zur EM, wir brauchen die Punkte. Wir haben keine Zeit und er auch nicht. Sicherlich brauchen Laufwege und Integration Zeit, aber mittlerweile ist Dezember“

Bader fordert vom türkischen Mittelstürmer mehr Engagement im Trainingsbetrieb, wie es zuletzt auch Uffe Bech und Allan Saint-Maximin demonstriert haben:

„Die beiden haben sich reingehauen und durchgebissen. Man muss in der Trainingswoche das Gefühl haben, dass da einer den Kopf rausstreckt und sagt ‚Ich bin da, dafür habt ihr mich geholt.'“


Wechsel im Winter in die Türkei?

Gerüchte über einen möglichen Abgang von Mevlüt Erdinc in die Türkei sind bereits im Umlauf. Torku Konyaspor und sogar der türkische Meister Galatasaray Istanbul sollen nach Angaben türkischer Medien Interesse zeigen.

Pech, Verletzungen und das falsche Spielsystem verhindern den Durchbruch des ehemaligen Spitzenstürmers aus Frankreich

Es wäre sehr schade, wenn der erst neuverpflichtete Mann aus Saint-Étienne schon wieder gehen müsste. In Frankreich hat Erdinc als Profi 82 Treffer in 256 Erstligaspielen erzielt. Damit belegt er immer noch Platz zehn der ewigen Torschützenliste der Ligue 1. Für die türkische Nationalelf zeigte er sich ebenfalls treffsicher, indem er acht Treffer in 33 Länderspielen markierte. Der gebürtige Franzose mit türkischen Wurzeln weiss also sehr genau wo das Tor steht und galt jahrelang als einer der stärksten Mittelstürmer Frankreichs.

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In der Vor-Ibrahimovic-Zeit blätterte Paris St. Germain im Jahr 2009 8,50 Millionen € für Erdinc hin. Dieser zahlte diese Summe mit 15 Treffern in 31 Pflichtspielen zurück. Auch bei Stade Rennes und dem letzten Arbeitgeber aus Saint-Étienne offenbarte der 1,81m große Mittelstürmer sein Gespür für wichtige Tore.

Eigentlich – so müsste man meinen – ist es großes Glück für 96 einen solchen Spieler für sich gewonnen zu haben. Doch leider ist dies momentan überhaupt nicht der Fall.

Das liegt einerseits daran, dass die Nummer 39 seit Anbeginn seines Engagements an der Leine äußerst viel Pech zu haben scheint. Erdinc agiert unglücklich in seinen Einsätzen und oft fehlt ihm das nötige Glück und Selbstvertrauen in seinen gezeigten Aktionen. Am Ball hat er keine so schlechten Ansätze, so ist technisches Vermögen erkennbar, wie er es auch nach seiner Einwechslung in der Partie gegen den SV Werder Bremen aufblitzen ließ. Doch unglückliche Aktionen wie der verschossene Elfmeter in Darmstadt überwiegen in der Gunst der Zuschauer leider mehr und nagen an jenem Selbstvertrauen des Stürmers. Es scheint, als ob er in einer undurchdringbaren Negativspirale hängt.

Hatte er sonst schon keinen solch guten Start in Hannover, kommt noch das Verletzungspech hinzu. Seine Wadenprobleme kosteten ihm den Stammplatz und warfen ihn weiter zurück. Die muskulären Probleme vor wenigen Tagen taten hierbei ihr übriges und erleichterten die Situation für ihn keineswegs.

Die aktuell sportlich düftige Situation der Roten in der Liga, die wenig herausgespielten Torchancen und das aktuelle Spielsystem des Teams bieten ebenfalls Angriffsfläche für Kritik am türkischen Neuzugang. Wäre der Erfolg der Mannschaft vorhanden, so wäre die Kritik an Erdinc vermutlich nicht so groß, wie sie eben jetzt zu sein scheint. Man würde ihm langfristiger eine Chance einräumen. Aber wie es so oft ist, läuft es schlecht, dann sucht man sich immer schnell einen Sündenbock. Und dieser ist mit dem torlosen und teuren Stürmereinkauf schnell gefunden.

Erdinc benötigt passende Anspiele zum Torerfolg

Der 28-jährige lebt als Offensivakteur von passenden Anspielen in die Spitze bzw. offensive Schnittstelle zwischen Abwehr und gegnerischem Torhüter. In diesen Spielsituationen blüht er auf und kann sowohl seine Schnelligkeit als auch seine gute Technik auspielen. Trotz seiner nur 1,81 m ist Erdinc ein erfolgreicher Kopfballspieler. 20 seiner Treffer in der höchsten französischen Spielklasse erzielte er per Kopf.

Doch genau zu solch erfolgsversprechenden Situationen verhilft ihm das Team nicht. Hannover 96 kreiiert zu wenig Torchancen, um einen Vollstrecker Marke Erdinc zur Geltung zu bringen. Die Roten belegen mit 59 Torchancen zwar nicht das Ende der Tabelle innerhalb dieser Statistik in der Bundesliga. Aber das Team von Trainer Michael Frontzeck feuerte mit Abstand die wenigsten Torschüsse auf das gegnerische Tor ab (89 Versuche).

Es krankt also am Mittelfeld und Spielsystem der Roten, um nicht nur Erdinc sondern generell alle Stürmer mit passenden Zuspielen zu versorgen. Gerade in dieser Situation würde ein Szabolcs Huszti mit seinen gefährlichen Flanken in den Sechzehnmeterraum helfen, um den türkischen Nationalspieler in verwertbare Positionen zu bringen.

Ein zweiter Stürmer in hängender Position könnte ebenfalls die benötigten Anspiele in den freien Raum zwischen der Abwehr und Erdinc leisten. Hierzu müsste aber eine taktische Anpassung in das 4-4-2 Spielsystem erfolgen, was unter Trainer Michael Frontzeck bisher nie der Fall gewesen ist. Unter seiner Verantwortung agiert 96 stets im 4-5-1, wodurch Erdinc aber auch zuletzt Artur Sobiech als alleinige Spitze fungieren und dadurch auch oft ohne Bindung zum Spiel in der Luft hängen.

Und so ist es auch nicht groß verwunderlich, dass der Mann aus der Ligue 1 und Hannover 96 bisher nicht richtig zusammengefunden haben, da die taktische Marschroute des Teams mit einem Stürmer wie Erdinc nicht zu funktionieren scheint.

Sollte Mevlüt Erdinc 96 im Januar wieder verlassen, so ist er nicht schon wieder gegangen, sondern leider aufgrund der aktuellen Umstände niemals so richtig bei Hannover 96 angekommen…

Eine komplette Halbserie ohne Sieg? – In Augsburg kann dies bittere Realität werden

Nach dem 1:1 gegen den SV Werder Bremen sind es bereits schon 16 Partien ohne einen Dreier. Im schwäbischen Augsburg könnte mit der 17. Partie in Folge ohne Sieg, die Negativbilanz einer kompletten Halbserie ohne Sieg erreicht werden. Das hat schon fast tasmanische Züge, welche 31 Partien am Stück ohne Sieg blieben und damit wohl den Negativrekord in der Bundesliga nahezu für immer gepachtet haben dürften. Hinter Tasmania Berlin rangieren noch BW 90 Berlin (1986/87), Dynamo Dresden (1994/95) und der 1. FC Kaiserslautern (2011/12) mit 21 Partien ohne Erfolg. Ganz so schlimm ist es und wird es bei den Roten dann letztendlich dann doch nicht sein, da sie entweder in den kommenden zwei Wochen einen Sieg einfahren oder eben den bitteren Gang in Liga zwei antreten werden müssen. Der persönliche Negativrekord kann sich also maximal auf „nur 18 Partien ohne Sieg“ erstrecken. Und trotzdem kann auch ohne Sieg in den zwei verbleibenden Spielen der Klassenerhalt erreicht werden, ja wenn…

Sieglos zum Klassenerhalt – Wenn die Konkurrenz hilft ohne helfen zu wollen

18 Spiele ohne Sieg am Stück und trotzdem noch Erstklassig? Ja, Hannover 96 könnte in dieser Saison dieses Kunststück gelingen, wenn die Konkurrenz im Tabellenkeller ordentlich mithilft. Gewinnt der SC Paderborn seine zwei schweren Spiele gegen Schalke und Stuttgart nicht, so steigen sie nach aktueller Tabelle ganz sicher ab, ohne dass 96 in den kommenden zwei Wochen etwas zählbares einfahren müsste. Rechnet man dann jedoch weiter, so fällt auf, dass die Truppe von Trainer Michael Frontzeck mindestens zwei Unentschieden aus den zwei verbleibenden Begegnungen benötigt, um nicht direkt abzusteigen. Verliert Stuttgart gegen Hamburg und holt nur ein Unentschieden gegen Paderborn, so ist mit zwei Remis der Klassenerhalt oder zumindest die Relegation für die Roten möglich. Die Frage Relegation oder direkter Ligaverbleib hängt dann vom Hamburger SV und dem SC Freiburg ab. Gewinnen oder holen die Breisgauer nicht mindestens ein Unentschieden gegen den Rekordmeister aus München, so reicht 96 eine Punkteteilung gegen die Freiburger am letzten Spieltag daheim, um den Verbleib in der ersten Liga zu sichern. Also auch zwei Unentschieden und damit die Sieglosigkeit bis zum Ende der Spielzeit muss nicht unbedingt im Abstieg münden. Dennoch macht ein Sieg aus den zwei Partien alles deutlich einfacher ohne mögliche Rechenkonstellationen durchspielen zu müssen. Es geht ja als nächstes nach Augsburg. Augsburg? Hm…da war doch was?

Ausgerechnet Augsburg! – Historiker rekonstruieren den letzten 96-Sieg

Wann war eigentlich der letzte Sieg von Hannover 96, mag sich der ein oder andere aktuell fragen. Gefühlt liegt dieser scheinbar schon eine halbe Ewigkeit zurück, sodass der ein oder andere schon einen Historiker einschalten wollte, um mit Hilfe von Archivaren und Zeitzeugen den letzten Erfolg der Roten zu rekonstruieren. Blättert man die Statistik und Datenbanken der aktuellen Spielzeit durch, so wird man am 16. Dezember 2014 fündig. An diesen kalten Dienstagabend traf Hannover 96 auf den FC Augsburg im eigenen Stadion und gewann ungefährdet mit 2:0 durch ein Kopfballtreffer von Salif Sané in der 20. Minute und einen verwandelten Foulelfmeter von Joselu in der 55. Minute. An diese Partie erinnere ich mich persönlich sehr gut, da dieser Tag als mein Debut als Blindenreporter bei Hannover 96 in die Geschichte eingehen sollte. Doch weder ich, noch Ex-Trainer Tayfun Korkut, die Mannschaft oder sonstwer hätten zu diesem Zeitpunkt geglaubt, dass dies der letzte Dreier für eine lange Zeit sein würde. Damals stand das Team noch auf dem achten Tabellenplatz, Hoffnungen auf die Europa League Plätze wurden laut kommuniziert und niemand hätte jemals das Wort Abstiegskampf oder gar Abstieg in den Mund genommen. Ironie des Schicksals trifft man genau fünf Monate später am 16.05.2015, surprise, surprise auf den FC Augsburg im Schwabenländle. Schließt sich hier auf den Tag genau der Kreis des Schicksals? Ein scheinbar passenderer Zeitpunkt diese Negativserie abzulegen hätte sich ein Drehbuchautor auch nicht besser ausdenken können. Und die Zeichen stehen nicht schlecht, da Hannover 96 noch nie gegen Augsburg verloren hat! Vier Siege und drei Remis stehen bei den bisher sieben ausgetragenen Duellen zu Buche. Das letzte Spiel gewannen die Roten ja bekanntlich und auch die letzte Begegnung in Augsburg ging immerhin 1:1 aus. Somit dürfte zumindest die Hoffnung auf etwas zählbares aus Nordbayern vorhanden sein. Egal, wie es ausgeht viele Möglichkeiten zum Klassenerhalt verbleiben wohl noch bis zum letzten Spieltag gegen den SC Freiburg, wo es zum alles entscheidenden Showdown kommen könnte. Die Roten packen das! Aber meiner Meinung nicht rechnerisch erst am 34. Spieltag, sondern bereits eine Woche zuvor, am 33. Spieltag in Augsburg. Die Negativserie reißt auf den Tag genau nach fünf Monaten und wieder einmal heißt der Gegner FC Augsburg!

Nimm zwei! – Sturmvitamine und Torenaschen

Tayfun nimm zwei!

Denn wie schon der Hersteller der gleichnamigen Bonbonmarke titelt, soll man zwei Bonbons dieser Sorte zu sich nehmen, um eine wirksame Ergänzung des Vitaminhaushaltes zu erreichen. Und auch Korkut sollte für den Freitag in die Taktiktüte greifen und zwei Stürmer für die Startformation wählen. Dadurch bekommt die Offensive die Extraportion Sturmvitamine mit Joselu und Didier Ya Konan verabreicht und das Torenaschen macht dann auch wieder Spaß.

Da die Hertha aus Berlin mit ihrem 4-5-1 Spielsystem eher defensiv ausgerichtet ist und bisher in der laufenden Spielzeit nicht gerade mit Offensivspektalen glänzen konnte, ist von den Mannen aus der Hauptstadt auch am Freitag nicht viel in Richtung Ron-Robert Zielers Tor zu erwarten. Der alten Dame reicht nach zwei Siegen in Folge ein Unentschieden in Hannover und so werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch auftreten. Defensiv tief stehend und wenig zulassend, Offensiv wohl kaum stattfindend und wenn nur im Zuge von Konter- oder Entlastungsangriffen. Ein Punkt ist für das Team von Trainer Pal Dardai beim Anblick der Tabelle schon viel Wert. Die Hertha ist mit 32 Punkten zwar noch nicht aus dem Abstiegskampf ausgestiegen, aber wohl nur noch ein Sieg wird das Verbleiben in der deutschen Eliteklasse des Fußballs ermöglichen.

Der Auftrag der Roten am Freitag ist dagegen eindeutig: Endlich mal wieder gewinnen und wenn nicht gegen einen Mitkonkurrenten im Tabellenkeller bei einem Heimspiel, wann denn dann noch in der laufenden Spielzeit? Um um also das Defensivbollwerk zu sprengen, bringen zwei Stürmer von Beginn an eine offensiv variablere und weniger auszurechende taktische Grundausrichtung. Von Beginn an mutig nach vorne spielen und die technisch versierten Sturmspitzen mit Joselu und Ya Konan sofort in Ballbesitz bringen. Den Torabschluß schnell und oft suchen sowie Standardsituationen herausspielen.

96 nützt es nichts beim Anblick der Tabelle auf Unentschieden zu spielen. Selbst eine Niederlage ist gegen die Hauptstädter zu riskieren, da in der derzeitigen Situation nur ein Dreier den gewünschten Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller ermöglicht. Damit dies gelingt sollte Tayfun Korkut in dieser Partie einen Sechser herausnehmen und dafür eben jenen zweiten Stürmer aufbieten.

Tayfun nimm zwei!

Doch hoffentlich erweist sich dieser mutigere taktische Griff in die Bonbonkiste nicht als Luftnummer, wie es die Verbraucherzentrale Hamburg und die hiesige Eichdirektion Nord bei den Tüten von Lutschern unserer hier mit unfreiwilliger Schleichwerbung betitelten Bonbonmarke im Mai 2011 aufgedeckt hat.

Andreasen, Prib und Ya Konan – Das Heilsbringertrio für den sportlichen Erfolg?

Didi is back! Gestern trainierte der Rückkehrer zum ersten Mal mit der Mannschaft mit. Damit werden Hoffnungen laut, dass er schon am Samstag beim enorm wichtigen Kellerduell gegen den VFB Stuttgart zur Verfügung stehen kann. Aber ein Einsatz von Beginn an ist wohl noch auszuschließen, da er den Trainingsrückstand noch nicht aufgeholt und die nötige Fitness noch nicht erreicht haben wird.

Ya Konan hatte bei seinem letzten Arbeitgeber Al-Ittihad, sein letztes Spiel Mitte Oktober absolviert. Insgesamt schaffte er es bei seinem kurzen Intermezzo in Saudi Arabien auf nur fünf Einsätze und zwei Tore. Die letzten Spiele bestritt er gar nicht mal mehr beim saudischen Topclub. Dadurch dürfte ein enormer konditioneller Rückstand aufgekommen sein und natürlich hat die saudische Professional League nicht mal annäherend Bundesliganiveau. Didi als möglichen Heilungsbringer für die nächsten Spiele und Wochen zu sehen, ist somit vollkommen übertrieben. Möglicherweise wird es gegen die Stuttgarter zu einem 15. minütigen Kurzeinsatz reichen. Das Korkut ihn aber langfristig als mögliche Sturmalternative zu Joselu sieht, ist aber eher nicht zu erwarten. Bisher hat der Trainer auch bei schwächeren Auftritten zu Joselu gestanden und ihn immer wieder gebracht. Der Spanier dankte es dem Trainer und traff zuletzt ja auch im Spiel gegen die Kölner. Ein unfitter und noch nicht hundertprozentig in die Mannschaft integrierter Ya Konan wird an der Position Joselus im Sturmzentrum nicht mehr viel ändern können. Damit dürfte der Ivorer für den Rest der verbleibenden Saison eher zur Alternative auf der rechten Außenbahn werden. Diese Position hat er bei 96 in der Vergangenheit schon öfters ausgeführt. Aufgrund der bescheidenen Leistungen von Jimmy Briand könnte Didier Ya Konan in den nächsten Wochen zum Konkurrenten Briands auf dieser Position werden. Der Vertrag des Fanlieblings läuft jedoch Ende der Saison aus, ob Ya Konan über diese Saison noch weiter beschäftigt werden wird, ist äußerst fraglich. Dabei spielt es sicherlich auch eine Rolle, ob er bis dahin Argumente auf dem Platz für einen weiteren Verbleib bei den Roten sammeln konnte.

Auch Edgar Prib und Leon Andreasen stehen den Roten wieder zur Verfügung. Beide kammen auch bereits in Köln zu ihren ersten Einsätzen nach ihrer Verletzungspause. Prib spielte bereits gute 20 Minuten. Andreasen kam in der 90. Minute für Jimmy Briand, um gegen die Uhr in Unterzahl zu arbeiten. Insbesondere auf den erfahrenen und routineierten Andreasen wird viel Hoffnung gesetzt. Er bringt als Spieler die nötige Power, Qualität und körperliche Stärke mit, um den Roten im anstehenden Abstiegskampf mit diesen Eigenschaften erfolgreich weiterhelfen zu können. Der 31-jährige Däne wird als Startelf Kanditat für die Partie am Samstag gehandelt. Die Hoffnungen ruhen also auch auf ihn als möglichen Heilsbringer für die nächsten Partien. Ob er allerdings die nötige Form erreicht und seine Qualität immer noch ausreicht, wird sich auch erst zeigen müssen. Allerdings hat sich Andreasen bei 96 stets als Kämpfertyp erwiesen und damit darf man sich berechtigte Hoffnungen auf die Einsätze und Aktionen Andreasens machen. Für ihn geht es in den verbleibenden Partien auch persöhnlich um viel. Die Nummer zwei kämpft wie Ya Konan um einen neuen Vertrag bei Hannover 96. Starke Leistungen in den kommenden Wochen könnten somit die Tür für einen neuen Kontrakt öffnen. Man darf gespannt sein!

Prib ist der dritte im Bunde des möglichen Heilsbringertrios! Er bringt nicht so viele Lorbeeren und positive Argumente wie Didi oder Leon mit, da beide ja schon eine starke Vergagenheit bei 96 haben. Dennoch kann der 25-jährige als heimlicher Heilsbringer oder wichtiges mannschaftliches Element für die nächsten Wochen erweisen. Der Ex-Fürther ist schnell, technisch beschlagen und variabel einsetzbar. Vor allem letzteres kann sich als besonders wichtig herausstellen. Prib kann im linken Mittelfeld, defensiven Mittelfeld und in der linken Verteidigung spielen. Die linke Seite erweist sich bisher in der laufenden Saison als Schwachpunkt. Kiyotake konnte im linken Mittelfeld nur selten überzeugen, Miiko Albornoz auf der Position des linken Verteidigers eigentlich überhaupt nicht. Nach anfänglich gutem Start wurde die linke Abwehrseite kontinuierlich zum Problemfall. Weder konnte Albornoz Flanken über seine Seite verhindern, noch konnte der Chilene wichtige Zweikämpfe im Eins gegen eins für sich entscheiden. Prib könnte links hinten dieses Abwehrloch stopfen und so die zuletzt anfällige Defensive stabilisieren. Mit seiner starken Technik und Schnelligkeit ist auch er immer ein wichtiger Offensivposten. Eddie ist immer gut für Tore und wichtige Vorlagen. Hoffentlich erreicht auch er die nötige Form, um seine Stärken gezielt ausspielen zu können.

Drei Kandidaten – drei mögliche Heilsbringer für den sportlichen Turn around. Alle drei bringen wichtige qualitative Elemente in die Mannschaft ein und erweisen sich so als starke Alternativen zum bisherigen Personal. Ob diese individuelle Qualitäten jedoch erfolgsversprechend eingesetzt werden können, hängt nicht nur von den einzelnen drei Personen ab, sondern auch von den anderen Mitspielern. Fußball ist ein Mannschaftssport (3€ ins Phrasenschwein) – somit kommt es nicht auf einzelne Individualisten sondern auf das gesamte mannschaftliche Gefüge an. Die mannschaftliche Leistung muss sich im Vergleich zu den letzten Wochen deutlich steigern, erst dann wird sich die individuelle Klasse einzelner Akteure auf dem Feld erfolgsorientiert bemerkbar machen können. Dabei können die drei genannten Profis diesen sportlichen Unterschied herbeiführen. Schaun wir mal, ob und wer sich als Heilsbringer aus diesem Trio empfehlen kann.

1. FC Köln – Hannover 96 oder Heim- gegen Auswärtsschlafis

Der Karneval ist seit Mitte dieser Woche zu Ende und auch in der Karnevalshochburg Köln kehrt langsam der spröde Alltag ein. Auf dem Platz hatten die Kölner zum Ende der Karnevalszeit aber nur wenig zu feiern. Etwas verkatert stehen sie wohl immer noch da, nach der Niederlage im Rheinderby gegen die Gladbacher Borussia und dem Platzsturm der eigenen Fans im Borussia-Park. Die Woche war im Zeichen des FC also mit wenig erfreulichen Nachrichten gespickt. Nun also wollen die Kölner im Heimspiel gegen die Roten wieder anfangen positive Schlagzeilen zu schreiben.

Doch es sieht nicht gut aus in der Heimat des Geißbocks. Nur einen Sieg konnten die Kölner bisher im eigenen Rund einfahren (8. Spieltag: 2:1 gegen Borussia Dortmund). Zuletzt gelang der Truppe um Trainer Peter Stöger immerhin in den letzten drei Heimspielen jeweils einen Zähler zu holen. Doch die 0:0 Spiele im Dreierpack sind natürlich zu wenig, um vorzeitig die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Beste Chancen also für Hannover 96 bei den Heimschwachen Kölnern endlich mal Auswärts zu punkten. Doch die Roten bestechen diese Saison auch nicht gerade mit euphorischer Spielweise in fremden Spielstätten. Erst zwei Auswärtssiege (!) und damit zugleich nur sechs Punkte konnten in der Fremde mitgenommen werden.

Das 18:30 Topsiel am Samstagabend ist somit das Duell der Heim- gegen Auswärtsschlafis. Hört sich nicht gerade nach einem sehenswerten Duell an und wenn beide Teams wie zuletzt auftreten, wird dies wohl möglich erneut ein 0:0 im Rhein Energie Stadion. Was aber dagegen spricht, ist der Wille beider Mannschaften ihre sieglose Zeit endlich hinter sich zu bringen, Punkte im Abstiegskampf gut zu machen und den Konkurrenten nach unten hinein zu reißen.

Taktisch wird sich bei 96 nicht viel ändern. Tayfun Korkut schwört weiterhin auf das 4-5-1 Spielsystem. Joselu also weiterhin nur als Alleinunterhalter im Sturmzentrum. Die Hoffnung mit zwei Stürmern offensiver zu agieren und mehr Druck auf die Kölner Betonabwehr auszuüben, ist somit erst einmal vergebens. Lars Stindl verbleibt auf der Zehner Position. Mögliche Wechsel könnten auf den Außenbahnen stattfinden, wo Briand und Kiyotake zuletzt eher durchwachsene Auftritte gehabt hatten. Bittencourt wäre eine Alternative für eine der beiden Außenpositionen. Interessant wäre eine taktische Lösung mit Hiroki Sakai auf der rechten Außenbahn. Dieser könnte seine offensiven Qualitäten endlich mal zur Geltung bringen und mit guten Flanken Joselu oder einen später eingewechselten Artur Sobiech in Szene setzen. Ein Einsatz von Edgar Prib von Beginn an kommt noch nicht in Frage. Genauso wenig für den ebenfalls wieder genesenen Leon Andreasen. Beide sind nur Optionen für die letzten 20. Minuten. Umstellungen wird es aber ganz sicher im defensiven Mittelfeld geben. Durch die Gelb-Sperre von Christian Schulz wird Salif Sané für ihn die Position in der Innenverteidigung bekleiden. Neben Manuel Schmiedebach wird wohl somit Ceyhun Gülselam zum Einsatz kommen. Maurice Hirsch wäre ebenfalls eine denkbare Alternative. Taktisch passt Gülselam aber besser, da er seine Größe und Kopfballstärke sowie seine defensiven und kämpferischen Qualitäten in diesem Spiel besser zur Geltung bringen kann. Dadurch entlastet er Manuel Schmiedebach, welcher heute eher den offensiveren Part wird einnehmen können. Auf der Position des rechten Verteidigers verbleibt Joao Perreira, welcher somit zunächst einmal Hiroki Sakai verdrängt haben dürfte.

Peter Stöger stellt seine Kölner Mannschaft von einem 4-5-1 Spielsystem auf ein offensivereres 4-4-2 Spielsystem um. Mit Osako als zweiten Stürmer möchte man mehr Druck auf die Innenverteidigung der Roten ausüben und diese zu Fehlern zwingen. Ujah verbleibt trotz schwacher Leistungen im Sturmzentrum. Der Nigerianer hatte zuletzt am 15. Spieltag getroffen, ist aber mit sechs Saisontreffern der erfolgreichste Kölner Akteur. Im Mittelfeld hat Stöger keine Änderungen in Sicht, da die vierer Achse aus Halfar, Vogt, Lehmann und Risse bereits optimal eingespielt ist. Die Spezialität der Kölner dürfte ihr schnelles Konterspiel über die Außenbahnen sein.

Um endlich einen Auswärtsdreier und damit auch den ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren, muss das Team von Trainer Tayfun Korkut durch schnelles und direktes Spiel in die Spitze auffallen. Nur so lässt sich das Kölner Defensivbollwerk aushebeln. Zudem besteht die Möglichkeit verstärkt über die Außenbahnen anzugreifen. Insbesondere die rechte Außenbahn erweist sich mit Pawel Olkowski als verwundbar. Aufpassen müssen die Roten auf die schnellen Konter der Domstädter. Hierfür eignet sich Ceyhun Gülselam optimal als defensive Absicherung. Gülselams Aufgabe dürfte es sein, die Konter der Kölner zu unterbinden und das Zentrum mit kontinuierlichem Pressing zu entlasten. So könnte ein erfolgreiches taktisches Konzept am heutigen Abend aussehen.

Hoffen wir, dass es kein langweiliges und schlaffes Spiel des Heim- gegen Auswärtschlafis gibt. Im Gegenteil, es wird Zeit für unsere Truppe endlich mal das Attribut des Auswärtsschlafis abzulegen und den Turn around einzuleiten. Die Kölner haben zuletzt viel gefeiert, es wird jetzt mal Zeit, dass die Roten endlich wieder mal feieren.

Hauptsache weiter, egal wie! – Hannover 96 und die erste Runde im DFB – Pokal, eine Geschichte voller Missverständnisse

Hannover 96 und der DFB – Pokal: eine Erfolgsgeschichte, aber ausschließlich nur im Jahr 1992. Ansonsten gab es seitdem nur bedingt erfreuliches von den Roten im Pokalwettbewerb zu bestaunen. Negative Höhepunkte waren seitdem insbesondere die beiden Erstrunden Niederlagen gegen die Regionalligisten Eintracht Trier (Saison 2009/2010: 1:3) und SV Elversberg (Saison 2010/2011: 4:5 n.E.).

Die peinliche Darbietung beim damals von Mario Basler betreuten Triern war der Beginn des Endes von Dieter Hecking als Coach von Hannover 96. Zwar hatte es bereits schon zum Ende der Saison 2008/2009 Rückenwind für Hecking durch Presse und Fans gegeben, doch Martin Kind hielt seinerseits damals unbeirrt am Trainer fest. Nach dem Super-GAU Trier, der unglücklichen Auswärtsniederlage beim Bundesligastart bei der Hertha aus Berlin (0:1) und dem schwachen Heimauftritt gegen den Aufsteiger aus Mainz (1:1), musste Hecking seinen Hut nehmen. Offiziell wurde sein Abgang als Rücktritt verkündet, ob dieser wirklich so freiwillig war wie damals dargestellt, bleibt wohl bis heute unbeantwortet.

Auch Mirko Slomkas Stuhl geriet nach dem Aus im Elmeterschießen gegen den SV Elversberg stark ins Wanken. Doch nach den 2:1 – Auftaktsiegen gegen Eintracht Frankfurt und Schalke 04 war seine Position als Coach schnellstens wieder gefestigt. Was danach folgte ist jedem Anhänger der Roten unvergesslich in Erinnerung geblieben. Die erfolgreichste Saison aller Zeiten mit Sage und Schreibe 60 Punkten und einem sensationellen vierten Platz. In der Nachbetrachtung konnte man also die Blamage von Elversberg als „turning point“ interpretieren. Slomka und die Mannschaft konnten den Schalter erfolgreich umdrehen und ihre Spielweise des schnellen und direkten Konterspiels überragend und zielorientiert umsetzen.

Seit diesen Blamagen im Doppelpack scheint man zumindest gewarnt und nimmt die Partien der ersten DFB – Pokal Runde äußerst ernst. 2011 und 2012 zog man relativ Souverän ohne große Blöße zu geben in die zweite Runde ein (6:0 – Anker Wismar; 6:1 FC Nöttingen). Im letzten Jahr biss man sich etwas die Zähne an Victoria Hamburg aus. Ohne spielerische Ideen brachte man wenig zustande gegen die defensiv tiefstehenden Hamburger. Erst in der 69 Minute konnte Arthur Sobiech die herbeigesehnte und erlössende Führung erzielen. Ohne großen Glanz zu versprühen gelang Sczabolcs Huszti in der Schlussminute noch das 2:0. Hauptsache weiter – egal wie, war das Motto.

Und auch dieses Credo lässt sich Eins zu Eins auf den gestrigen Nachmittag übertragen. Guten Fußball und eine zufriedenstellende Leistung gab es mitnichten zu sehen. Kein schnelles Zusammenspiel, wenig Ideen und dementsprechend auch kaum herausgespielte Chancen waren gegen den Viertligisten aus dem Schwarzwald zu verbuchen. Diese witterten in der 26. Mnute gar eine Sensation, als Marcel Carl den Ball an den Pfosten schlenzte. Wie davon aufgeweckt erzielte Joselu nur drei Minuten später die erlösende Führung praktisch aus dem Nichts heraus. Spätestens ab diesem Zeitpunkt müsste eigentlich der Knoten geplatzt sein und ein nun ankündigendes Torfestival folgen. Marcelo machte es den Roten mit seiner Roten Karte jedoch nochmals unnötig schwer. Mit einer Führung gegen einen Viertligisten nach der Pause auf Konter zu spielen, ist wohl nicht so clever, vor allem wenn dies dann auch noch schief geht. In der 58. Minute machte die 96-Verteidigung ein Nickerchen und ließ Nico Hillenbrand unbedrängt zum 1:1 ausgleichen. Die Roten wirkten nach dem Ausgleich verunsichert und ließen sich unnötig unter Druck setzen. Doch trotz diesem Rückschlag konnte sich das Team von Trainer Korkut mit Kampf und Moral wieder in die Partie zurückkämpfen. Dies wurde mit einem schönen Treffer von Lars Stindl in der 76. Minute in den Winkel belohnt. Joselu konnte kurz darauf in der 79. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 den Sack  zu machen.

Was ziehen wir aus dieser doch schwierigen ersten Runde des DFB-Pokals für ein Fazit? Eigentlich gar keins, da weder der Gegner noch der Umstand der Partie Raum für brauchbare Erkenntnisse zum Bundesligastart schafft. Das es gegen die vermeintlich „kleinen“ schwer werden wird, hat die Vergangenheit ja schon öfters bewiesen. Selten gibt es Hurra-Fußball, noch lassen sich taktische oder spielerische Erkenntnisse aus den Begegnungen von David vs. Goliath gewinnen. Erst Gegner auf Augenhöhe offenbaren klare spielerische und taktische Vor- und Nachteile. Somit wird man erst im Laufe der ersten Spieltage erkennen können, wo die Reise von 96 diese Saison hingeht. Das Marcelo mit groben Fouls und unglücklichen Spielsituationen negativ auf das Spielgeschehen eingehen kann, ist eigentlich auch keine neue Erkenntnis mehr. Ob Neuzugang Marius Stankevicius ihm den Platz in der Innenverteidigung streitbar machen kann, wird sich wohl spannenderweise in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Einzig die gute Moral, der Kampfgeist und die Geduld nach dem Ausgleich der Walldorfer kann als gutes Zeichen für die kommenden Partien gewertet werden. Inwieweit dies jedoch ein Maßstab für die Bundesliga ist, bleibt äußerst fraglich. Immerhin hat der recht teure  und in fankreisen kritisch beäugte Neuzugang Joselu einen Funken Hoffnung versprüht. Mit zwei Treffern hat er seinen Job an diesem Nachmittag hervorragend gemacht. Hoffentlich kann er diese Form und Treffsicherheit in die nächsten Bundesligaspiele mitnehmen und somit seine teure Verpflichtung rechtfertigen.

Letztlich bleibt aus der DFB – Pokal Partie nur eine wichtige und unumstößliche Erkenntnis:

Hauptsache weiter, egal wie!

Und jetzt freuen wir uns auf die Pokalauslosung der zweiten Runde am kommenden Wochenende und einer Auswärtspartie in Gelsenkirchen, Dortmund oder München…