Na geht doch! – Der doppelte Schulz bringt die Hoffnung zurück

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Die Roten können doch noch gewinnen! Nach zuletzt acht Niederlagen in Serie gelang am Samstag beim VFB Stuttgart endlich der erste Sieg im Jahr 2016, welcher zugleich auch der erste Erfolg für das Trainerteam um Thomas Schaaf bedeutet. Mit verändertem Spielsystem und umgestellter Mannschaft gelang Hannover 96 ein Aufbäumen, welcher dank zweier verheisungsvoller Debüts und einem treffsicheren Kapitän wieder Anlass zur Hoffnung im Abstiegskampf birgt.

Zwei Debüts und ein treffsicherer Kapitän

Auf gleich sechs Positionen änderte Thomas Schaaf seine Elf für das Match in Stuttgart. Für den gelbgesperrten Ceyhun Gülselam kehrte Kapitän Christian Schulz wieder zurück in die Innenverteidigung und bildete mit Salif Sané die Defensivreihe, da Alexander Milosevic aufgrund von Oberschenkelproblemen weichen musste. Zudem tauschte Thomas Schaaf die Linksverteidigerposition mit Oliver Sorg für Miiko Albornoz, Hotaru Yamaguchi kehrte als defensiver Mittelfeldspieler wieder in die Mannschaft zurück und Hiroshi Kiyotake spielte im Gegensatz zur Partie gegen Augsburg von Beginn an auf der Zehner Position.

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Die größte Überraschung bildete aber das doppelte Debüt von Iver Fossum und Marius Wolf. Fossum ersetzte den verletzten Bech und lieferte ein überzeugendes Debüt. Mit klugen Pässen, hoher Spielintelligenz und einem starken Torschuss auf das Gehäuse von Przemyslaw Tyton, wusste der 19-jährige Norweger zu überzeugen. Lediglich die Spritzig- und Schnelligkeit im Spiel fehlte ihm noch zusehends.

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Marius Wolf ersetzte in seinem ersten Bundesligaspiel Artur Sobiech im Angriff. Dabei merkte man dem Neuzugang vom TSV 1860 München von Beginn an noch etwas Nervosität an. Seine Pass- (36%) und Zweikampfquote (8%) war an diesem Nachmittag nicht besonders gut. Allerdings ist seine Laufleistung mit 10, 14 km in Ordnung. Für eine Bundesligapremiere waren die ersten Ansätze des 20-jährigen ok, aber langfristig noch ausbaufähig.

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Zum Matchwinner und Held des Tages krönte sich Kapitän Christian Schulz mit zwei Treffern. Der letzte Doppelpack gelang dem 32-jährigen Abwehrchef am 30.09.2007, wo er in seinem erst fünften Spiel für die Roten beide Treffer beim 2:1 Heimsieg gegen den MSV Duisburg markierte.

Der doppelte Schulz sorgte für den ersten Befreiuungsschlag der durch Niederlagen gebeutelten Mannschaft und macht wieder etwas Hoffnung, das die Roten in den verbleibenden elf Partien doch noch erfolgreich in den Abstiegskampf eingreifen können. Die nächste Chance dazu besteht schon am Dienstagabend im Heimspiel gegen den VFL Wolfsburg und dem danach schon vorentscheidenden Aufeinandertreffen mit dem SV Werder Bremen.

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