Tayfun wirbelt weiter – Warum auf der Bank von Hannover 96 kein neuer Wind wehen sollte

Zehn Spiele ohne Sieg und nur drei Punkte in der Rückrunde durch drei magere Unentschieden erreicht. Eine negative Tordifferenz von -8 (8:16) und damit zugleich auch der letzte Platz in der Rückrundentabelle. Schwache Auftritte Auswärts in Köln und Gladbach und noch viel schlimmer die Heimpartien gegen Stuttgart und insbesondere Paderborn, also den direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Ja, alle statistischen und auch subjektiven Eindrücke sprechen sich wohl mittlerweile deutlich für eine Entlassung von Trainer Tayfun Korkut aus. Doch 96-Präsident Martin Kind und Sportdirektor Dirk Dufner sprechen dem jungen Trainerneuling trotz dieser Negativserie weiterhin das Vertrauen aus und glauben daran, dass der 41-jährige Coach mit dem Team die sportliche Wende schafft. Und hierfür gibt es trotz vieler Zweifler auch durchaus einige Argumente, warum eine Entlassung des Trainers aktuell kein Thema sein sollte.

1. Der Trainereffekt, mehr Mythos als Realität

Die Hoffnung mit einem neuen Übungsleiter den sportlichen Erfolg sofort wieder herzustellen ist statistisch gesehen nicht nachweisbar. Wissenschaftliche Studien von Beck und Meyer, sowie Juan de Dios Tena und David Forrest haben den Trainereffekt vor Jahren schon genauer untersucht. Beck (Uni Erfurt) und Meyer (Uni Gießen) konnten keine nachhaltige sportliche Verbesserung von Teams beobachten, welche ihren Coach innerhalb der Saison austauschten. Erhebungszeitraum waren dabei die Jahre von 1992 bis 2004. Auf ein ähnliches Ergebnis kamen auch Juan de Dios Tena und Davis Forrest bei ihrer Untersuchung in der spanischen Primera Division. Sie entdeckten lediglich, dass die Stimmung bei den Fans durch einen Austausch des Trainers verbessert werden kann. Dadurch seien prinzipiell bessere Ergebnisse in Heimspielen zu beobachten, auf Auswärtsspiele und die langfristige sportliche Entwicklung der Mannschaft habe dies jedoch keinen langfristigen Einfluss.

Psychologisch kann sich ein Trainerwechsel positiv auf einzelne Spieler auswirken. Unzufriedene oder vom vorherigen Coach ausgemusterte Profis bekommen dank des neuen sportlichen Chefs eine zweite Chance. Dies wirkt sich auf den Konkurrenzkampf in der Mannschaft aus. Die Leistung steigert sich, da jeder sich dem neuen Übungsleiter empfehlen möchte. Doch im Gesamtbild hat dieser Effekt wohl nur Einfluss auf einzelne Profis und nicht der Mannschaft im kollektiven Verbund. Denn denkbar ist durchaus auch das blanke Gegenteil dieser Intention. Der neu entfachte Konkurrenzkampf sorgt für schlechte Stimmung und zusätzlichen Leistungsdruck im Team. Es kommt hier also tatsächlich auf den Trainer und seine Führungs- und Menschenkompetenz an, denn die falschen Ansätze zum falschen Zeitpunkt können die sportliche Misere nachhaltig sogar noch verschlimmern.

Der Austausch des Fußballlehrers wird subjektiv von Fans immer als Handlung in eine positive Richtung gedeutet, da die erfolgreichen Trainerwechsel hier immer als Beispiel angeführt werden. Klar, erfolgreiche „Feuerwehrmänner“ wie Hans Meyer, Huub Stevens oder ja auch Mirko Slomka sind einem aufgrund ihrer erfolgreichen „Rettungstaten“ immer im Gedächtnis. Aber es gibt auch viele Gegenbeispiele wie zuletzt Christoph Daum bei der Eintracht aus Frankfurt, Otto Rehagel in Berlin oder Jörg Berger einst am letzten Spieltag in Bielefeld geholt, welche den sportlichen Absturz in die Zweitklassigkeit nicht mehr verhindern konnten. Dank der Medien und ihrer Glorifizierung von „Rettern“ sind uns aber nur diese ständig im Gedächtnis verblieben.

2. Ist der Trainer wirklich Schuld an der sportlichen Misere oder wird er nur als öffentlicher Sündenbock benutzt?

Verknüpft mit dem Trainereffekt ist immer die Ansicht von Fans, dass der entlassene Trainer wirklich Schuld an der sportlichen Talfahrt hat. Aber ist dies wirklich so? Kann man in diesem Fall Tayfun Korkut  die Schuld am aktuellen Misserfolg geben oder wird er hier lediglich als öffentlicher Sündenbock für die negative sportliche Entwicklung von Hannover 96 benutzt? Dieser Frage wäre interessanter Weise einmal nachzugehen. Ob man hier jedoch zu einer subjektiven und fundierten Analyse kommen könnte, ist mehr als fraglich, da man die vielen Gründe für oder gegen einen sportlichen Übungsleiter nur schwer aufwiegen kann. Vor allem uns Fans und Beobachtern fehlt hier der Einblick in die internen Abläufe des Vereins, wodurch sicherlich eine bessere Bewertung des Trainers und seines gemachten Jobs geäußert werden kann.

Pro Argumente für das Bild des Coaches als Sündenbock wird seitens vieler Fans immer genannt, dass der Trainer ja schließlich für die sportliche Entwicklung seiner Mannschaft verantwortlich ist. Er stellt die Elf jede Woche auf und trainiert sie ja täglich. Wer, wenn nicht er hat Schuld daran, dass die balltretenden Akteure nicht die gewünschten Ergebnisse liefern? In gewisser Weise kann man sich die Welt des runden Leders so ganz einfach erklären, doch wie wäre es einmal die Rolle des Managers bzw. Sportdirektors zu hinterfragen. Welche Rolle spielt dieser im Zusammenhang für den drohenden Abstieg? Hat er die richtigen Spieler verpflichtet? Wurden die falschen Kicker verkauft? Welche Entscheidungen trägt er gemeinsam mit dem Trainer und ist somit gewissermassen gleich schuldig für die laufende Misere? Doch nicht nur die Verantwortlichen an der Seitenlinie und Tribüne sind in diesem Zusammenhang kritisch zu betrachten, sondern vor allem auch die Akteure auf dem Rasen.

Der Chefcoach kann einen noch so hervorragenden Job machen und alle ihm dargebotenen Möglichkeiten voll ausschöpfen, doch wenn seine Spieler dies nicht umsetzen können oder gar wollen, sind ihm sprichwörtlich die Hände gebunden. Er verliert seinen Job und wird zum Sündenbock degradiert, obwohl es sich hier anbieten würde, die Rolle der Spieler und ihrer Handlungen am Misserfolg genauer zu untersuchen. Doch spätestens an diesem Punkt sind wir wieder da angelangt, nur schwer eine fundierte Analyse und Bewertung der Situation durchführen zu können. Wie sich also offensichtlich darstellt ist es äußerst schwer jemanden die Schuld für aufkommenden sportlichen Misserfolg zu geben. Somit kann hier weder der Trainer, der Manager, noch die Spieler als Schuldige für irgendetwas herangeführt werden. Fußball ist ein Mannschaftssport (3€ ins Phrasenschwein) und dementsprechend gibt es keinen einzelnen Sündenbock, sondern wenn überhaupt ist die Verantwortung bei allen beteiligten Personen zu suchen. Das Kollektiv steht und fällt gemeinsam. Trotzdem machen es sich es die Medien und Fans immer einfach einen Schuldigen für den Abwärtstrend zu ersuchen und das ist in den meisten Fällen immer der Trainer. Zu Unrecht, wie die Betrachtung an dieser Stelle hoffentlich verdeutlichen konnte.

3. Neuer Trainer? – Doch wer soll und will es überhaupt machen?

Nun gut, also soll der Trainer trotz aller Unkenrufe dennoch gefeuert werden? Ok, aber wer soll der Nachfolger werden? Bei dieser Frage muss man den Trainermarkt sondieren und fragen, wer ist überhaupt verfügbar und wer möchte die Mission antreten? Bei aller Romantik, aber kein verfügbarer Coach wird die Roten aus Liebe zum Verein und seiner tollen Tradition und Fans übernehmen. Es geht wie immer um Ca$h, vertragliche Privilegien und die Perspektive und Macht im Verein. Die Verpflichtung eines neuen sportlichen Übungsleiters kann sich als äußerst kostspielig erweisen. Vor allem in der jetzigen Drucksituation vor dem Ende der Saison sind die designierten „Feuerwehrmänner“ in einer optimalen Verhandlungsposition. 96 und andere Vereine sind der Situation ausgeliefert, den Forderungen der zukünftigen Trainer nachzukommen. Niemand braucht sich also hinterher wundern, warum dieser oder jener Trainer mit exorbitanten Abfindungszahlungen bei der nächsten Entlassung vergütet wird oder wieso der aktuelle Chef an der Seitenlinie dank einer ausgehandelten Ausstiegsklausel nun sofort den Abgang zu höheren sportlichen Herausforderungen antreten kann.

Aber nun Butter bei die Fische! Wer würde als Nachfolger in Frage kommen? Keine Ahnung, schauen Sie doch mal selbst den Kreis der üblichen Verdächtigen an und fragen sie sich dann, ob einer der gelisteten oder genannten Kandidaten aus welchen Gründen auch immer eine bessere Alternative als Tayfun Korkut darstellen würde. Mir persönlich würde zunächst nicht in den Sinn kommen, den einen oder anderen Namen verpflichten zu wollen. Ich sehe keine potentiellen Kandidaten, welche einen deutlich besseren Job als Korkut machen könnten. Fernab davon, ob der Auserwählte dieses Amt auch übernehmen möchte und natürlich wiederum zu welchen Konditionen…

Die Sport Bild schreibt, dass Jos Luhukay der Favorit auf eine Nachfolge Korkuts sei. Verliert er das Spiel am Samstag in Frankfurt, so sei seine Entlassung obsolet und Luhukay stünde quasi in den Startlöchern zu übernehmen. Ob er eine deutlich bessere Lösung für die Aufgaben an der Seitenlinie wäre? Nun ja, Luhukay ist ein erfahrener Trainer und hat mit Augsburg das Thema Abstiegskampf bereits erfolgreich gemeistert. Zudem kennt er sich mit dem Aufstieg in die Bundesliga bestens aus, da er bereits Gladbach, Augsburg und die Hertha aus Berlin erfolgreich ins Oberhaus gebracht hat. Für Hannover 96 wollen wir aber hoffen, dass diese Kernkompetenz von ihm nicht zum Einsatz kommt. Doch wenn es denn auf den 51-jährigen Niederländer oder einen doch einen anderen Fußballlehrer hinauslaufen sollte, was sollte dieser großartig verändern können. Damit sind wir auch schon bei Argument Nummer vier gegen eine Ablösung Korkuts gelandet…

4. Ein neuer Trainer steht in den Startlöchern – Doch was soll anders werden?

Vorausgesetzt ein neuer Fußballlehrer tritt sein Amt bei den Roten an. Was soll dieser sprungartig verändern können im Vergleich zu Tayfun Korkut? Bei dann noch acht zu absolvierenden Begegnungen kann ein neuer Trainer nicht mehr allzu viel Einfluss auf das bereits eingespielte und taktisch ausgerichtete Team nehmen. Natürlich kann ein Coach jederzeit die Aufstellung und Taktik nach seiner Vorstellung ändern und anpassen. Doch hat er hierfür auch die geeigneten Spieler? Können sich die Profis auf eine andere taktische Ausrichtung auch schnell anpassen? Dies sind die entscheidenden Fragen, an welchen der ein oder andere neue Mann an der Seitenlinie bereits schnell wieder gescheitert ist. Es nützt nichts ein anderes taktisches System einführen zu wollen, wenn die Qualität an Spielern zur Umsetzung fehlt oder die Spieler die taktischen Vorstellungen nicht umsetzen können. Bedenkt man, dass jedes Team bereits eingespielte Systeme beherrscht und die Laufwege auch bereits einstudiert und abgestimmt sind, macht es nur wenig Sinn an diesen Automatismen wenige Wochen vor Saisonschluss herumzudoktern. Mögliche konditionelle Rückstände einiger Spieler können zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr umfassend behoben werden. Im Gegenteil, könnte sich das intensive Erarbeiten von Kondition und Fitness zu Lasten von körperlicher Frische im Saisonentspurt gehen. An was könnte ein neuer Übungsleiter nun also arbeiten, um eine Verbesserung der Elf im Vergleich zu seinem Vorgänger zu kommen?

Nun, er könnte seine Mannschaft eventuell besser motivieren und seine psychologischen und menschlichen Fähigkeiten nutzen, um die letzten mentalen Reserven seiner Mannen zu mobilisieren. Vor allem ältere und erfahrene Trainer sowie ehemalige erfolgreiche Spielerpersönlichkeiten dürften für diese Methodik am besten geeignet sein. Können sie auf die bereits selbst gemachten Erfahrungen in kritischen Phasen als Profisportler zurückgreifen und somit das richtige Rezept zur richtigen Zeit zur Hand haben. Authentizität ist gefragt, da der verkehrte Einsatz von Küchenpsychologie zum falschen Zeitpunkt wohl auch an dieser Stelle eher zu gegenteiligen Ergebnissen führt.

Ansonsten aber existieren keine Patentrezepte für den klassischen Neucoach, wonach dieser seine Handlungen und Ziele mit der Mannschaft anpassen könnte. Möchte er die spielerische und taktische Ausrichtung komplett umwälzen, so muss er das Risiko in Kauf nehmen mit diesem Anspruch zu scheitern oder erst nach längerer Zeit die Früchte seiner Arbeit ernten zu können. Doch diese Zeit gibt es nicht für den neuen Cheftrainer. Dieser muss erstmal kurzfristige Erfolge liefern. Seine langfristigen Investitionen in seine Elf sind zu aktuellen Zeitpunkt komplett irrelevant. Dementsprechend verbleibt einem neuen Fußballlehrer also meistens auch nicht viel mehr als an den bereits vom Vorgänger angesetzten Schwachpunkten der Mannschaft zu arbeiten. Das heißt im Klartext: Standards üben und das Verhalten bei gegnerischen Standards verbessern, Zweikampfverhalten trainieren, Abseitsfalle optimieren, Konter- und schnelles Umschaltspiel intensivieren…und so weiter…und so weiter.

Ist vielleicht der vorherige Trainer schon an diesen eher grundlegendern Ansprüchen gescheitert? Möglicherweise, dies muss im Einzelfall immer genauer betrachtet werden. Bei der von Tayfun Korkut trainierten 96-Elf sind allerdings Schwächen in den aufgezählten Trainingsbereichen im großen Umfang eher nicht zu erkennen. Also was soll ein neuer verantwortlicher Cheftrainer in so kurzer Zeit viel ändern können, als es Korkut wohl schon bereits selbst getan hat?

5. Kontinuität statt Rotation – langfristige Arbeit schafft Erfolg

Jahrelang schwärmte Martin Kind in vielen Interviews vom sogenannten „Bremer Modell“. Die Kontinuität auf dem Manager- und Trainerposten mit damals Klaus Allofs und Thomas Schaaf wurde vom 96-Präsident immer lobend hervorgehoben und als Schlüssel für die erfolgreichen Jahre der Bremer von 1999 – 2008 genannt. Mit Hannover 96 wollte er sich ein Beispiel an Strukturen der Werderaner nehmen und ebenfalls die Posten des Trainers und Sportdirektiors langfristig besetzen. Fast hätte dies mit dem Duo Slomka und Schmadtke ja auch bestens geklappt.

Möchte man Tayfun Korkut die Chance bieten langfristig eine Mannschaft mit Perspektive aufzubauen, so muss man jetzt auch in der kritischen Phase zu ihm stehen und Ruhe bewahren. Korkut besitzt als Cheftrainer noch nicht allzu viel Erfahrung und dies ist erst seine erste Saison in umfassender Verantwortung. Zuvor hatte er ja bereits das Team ein halbes Jahr trainiert, dieses aber von Mirko Slomka übernommen. Möchte man langfristig von der Arbeit Korkuts profitieren, so muss man ihm die Chance einräumen der Mannschaft seine Handschrift verleihen. Dies klappt scheinbar noch nicht, aber Korkut lernt innerhalb dieser kritischen Phase als Trainer ja auch und wird dadurch auch Anpassungen am Team und seinen Zielen mit seiner Mannschaft durchführen. Das er fähig ist mit Druck umzugehen und die sportliche Talfahrt zu stoppen, hat er ja bereits im letzten Jahr beweisen können. Nach der 0:3 Auswärtsklatsche im Derby gegen Braunschweig hat Korkut auch die richtigen Maßnahmen gefunden, um den Klassenerhalt zu sichern. Warum sollte ihm dies nicht noch einmal gelingen? Also Ruhe bewahren und auf Kontinuität auf der Trainerbank setzen. Nur so stellt sich langfristiger Erfolg ein, welcher letztlich nachhaltiger und gewünschter sein sollte.

Fazit:

Tayfun sollte weiter Wirbeln auf dem Posten des Teamcoaches! Ein frischer Wind auf der Trainerbank bringt nachhaltig keinen längerfristigen Erfolg. Der Trainereffekt ist statistisch nicht nachweisbar und kann sich im ungünstigsten Falle sogar als sportlicher Bumerang erweisen. Beispiele von Daum, Rehagel & Co gibt es zur Genüge. Der Trainermarkt gibt aktuell nur wenig interessante Alternativen her und ob diese auch sofort einsteigen wollen und zu welchen Konditionen ist ein unbeschriebenes Blatt. Zudem: Was kann ein neuer Trainer in den verbleibenden acht Wochen noch großartig am Auftreten der Mannschaft ändern?  Liegen in den möglichen Änderungen des neuen Trainers tatsächlich die Fehler und Defizite des alten Coaches? Und ist der aktuelle Fußballlehrer Korkut tatsächlich schuld an der sportlichen Talfahrt Richtung Abstiegsränge oder dient er nur als einfacher Sündenbock für Medien und Fans in der sportlich präkeren Situation? Sicherlich keine leicht zu beantwortenden Fragen. Doch möchte man Kontinuität auf der Trainerposition etablieren und diesem ermöglichen langfristig eine Mannschaft aufzubauen, so muss man dem Trainerneuling Korkut auch in dieser kritischen Phase das Vertrauen aussprechen und ihm ermöglichen seinem Team eine Handschrift zu verpassen. Möge er dabei Erfolg haben, sonst steht der nächste Feuerwehrmann zum Löschzug schon bereit…

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